Presse
52 Prozent der Schüler fühlen sich beim Mathelernen allein gelassen
Studie zeigt: Bei Problemen in Mathe sind Abschreiben, Lösungen im Internet suchen oder gar keine Hausaufgaben machen, beliebte Lösungen
Berlin / Hamburg, 20. Juli 2010 – Die außerschulische Vorbereitung auf den Unterricht ist heute oftmals erfolgsentscheidend. Gerade im Fach Mathematik sind die Kinder dabei auf sich allein gestellt. Viele Schüler fühlen sich von ihren Lehrern schlecht auf das Lernen am Nachmittag vorbereitet. Fast 40 Prozent von ihnen wünschen sich, dass ihnen der Mathe-Lehrer zeigt, wie sie sich zuhause besser auf den Unterricht vorbereiten können. Das ergab die repräsentative Studie „Rechnen in Deutschland“, die im Auftrag des Online-Lernsystems bettermarks und der Stiftung Rechnen von forsa durchgeführt wurde. Die Studie zeigt zudem, dass zahlreiche Schüler tatsächlich nicht wissen, wie sie sich die benötigten Kenntnisse zuhause selbstständig aneignen können. So macht rund jeder vierte Schüler keine Hausaufgaben, wenn er die Aufgabenstellung nicht versteht. Jeder Fünfte schreibt die Lösungen für das Übungsblatt von einem Mitschüler ab, wenn er sich die Fragestellung nicht erschließen kann. Weitere 21 Prozent der Schüler suchen in solchen Situationen im Internet nach den richtigen Ergebnissen.
Mit Mathe allein zuhaus: Schüler wünschen sich mehr Unterstützung
71 Prozent der Schüler bereiten sich allein – ohne die Unterstützung eines Erwachsenen – auf den Mathe-Unterricht vor. Bereits unter den Fünft- und Sechstklässlern beträgt der Anteil der Kinder, die alleine üben, 61 Prozent.
„Aus pädagogischer Perspektive ist selbstständiges Lernen begrüßenswert. Allerdings bedeutet das heutzutage noch häufig, dass Kinder beim Üben kein individuelles Feedback zu ihren Schwächen erhalten und keine Hilfestellungen, um Probleme eigenständig zu bewältigen“, sagt Arndt Kwiatkowski, Gründer und Geschäftsführer von bettermarks. Dementsprechend glauben 52 Prozent der Schüler, die sich allein auf den Mathe-Unterricht vorbereiten, dass sich ihre Leistung verbessern würde, wenn sie mehr Unterstützung beim Lernen hätten. „Eine Studie des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm belegt, dass sich der Einsatz eines Online-Lernsystems wie bettermarks positiv auf das Lernen am Nachmittag auswirkt“, meint Kwiatkowski. „Wir haben gesehen, dass Schüler über einen relativ kurzen Zeitraum ihre Kenntnisse nachhaltig verbessern, wenn sie durch das System Hilfestellungen und Erklärungen bei den Mathe-Hausaufgaben bekommen.“ Das bettermarks Schulcenter steht Lehrern und ihren Klassen unter www.bettermarks.de dauerhaft kostenlos zur Verfügung.
Für die Studie „Rechnen in Deutschland“ wurden im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe 1.370 Schüler aller Schulformen ab Klassenstufe fünf, 1.057 Personen zwischen 18 und 65 Jahren und 1.029 Eltern mit schulpflichtigen Kindern bundesweit befragt.




