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Wie viel Mathe steckt in Kunst?
Mathe-Kunst-Tag als Auftakt des Projekts Mathe.Forscher an der Hamburger Heinrich-Hertz-Schule
Hamburg, 16. Februar 2011. Der vergangene Montag stand für die siebten Klassen der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg ganz im Zeichen der Schnittmenge der Fächer Mathe und Kunst. Am Mathe-Kunst-Tag galt es, zu erfahren, wie viel Mathe in Kunst steckt und eigene Kunstwerke zu schaffen.
Im Rahmen von „Mathe.Forscher“, einem Programm der Stiftung Rechnen und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert durch die PwC-Stiftung, analysierten 15 Lehrkräfte und über 200 Schüler Werke der so genannten Konkreten Kunst zunächst hinsichtlich ihrer geometrisch-mathematischen Einzelteile. Um die Regeln zu abstrahieren, die hinter den Formen und Farben in den Bildern stecken, war logisches Denken gefragt. Im zweiten Schritt stand die Kreativität im Vordergrund. Hier gestalteten die Schüler eigene Kunstwerke aus vielfältigen Materialien wie Pappe oder Fundstücken aus dem nahegelegenen Stadtpark.
Mathematiklehrerin Tanja Neuschmidt ist von dem Projekt begeistert: „Die Schüler kommen mit Bereichen der Kunst in Berührung, die sie vorher nicht kannten. Bei den Überlegungen zu den mathematischen Prinzipien haben sie meine Erwartungen sogar übertroffen. Und auf der anderen Seite haben wir im Kollegium die Basis für einen fruchtbaren Austausch zwischen Mathe und Kunst gelegt.“
Die Bilder und Installationen werden in den nächsten Wochen im Kunstunterricht fertig gestellt und die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. Der Mathe-Kunst-Tag war ein gelungener Auftakt von Mathe.Forscher an der Gesamtschule. Ein weiteres Mathe-Kunst-Projekt zu den Werken des niederländischen Graphikers M.C. Escher ist in Planung.
Im Programm Mathe.Forscher werden je drei Schulen in Bremen, Hamburg und Hannover sowie ihre Partner aus Wissenschaft und Kultur begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.stiftungrechnen.de/projekte/matheforscher sowie auf der Projektwebsite http://www.matheforscher.de




