Stiftung Rechnen: Projekte

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Mathe.Forscher

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Als „Mathe.Forscher“ entdecken Schülerinnen und Schüler unter anderem, wie Töne und Musik entstehen oder E-Mails verschlüsselt werden. Im gleichnamigen gemeinsamen Programm der Stiftung Rechnen und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DJKS) erkunden sie Mathematik als Kultur- und Alltagsphänomen. Klassen aus neun Schulen in Hamburg, Bremen und Hannover entwickeln über den Zeitraum von zwei Schuljahren interdisziplinäre Praxisprojekte. In dem von der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur mit 300.000 Euro geförderten Programm werden, ausgehend von den Fragen der Schülerinnen und Schüler, Alltagsphänomene mit mathematischem Bezug erforscht. Ziel ist es, die Begeisterung für mathematische Phänomene in der Lebenswelt der Schüler zu wecken und zu vertiefen.

„Für viele Kinder ist Mathematik ein ungeliebtes Schulfach. Dabei steckt Mathematik in allen Winkeln ihres Lebens - im Lieblingssong, im Sport, in ihrer Musik, im Internet.“, meint Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. „Das Programm Mathe.Forscher greift die erfolgreiche Idee unseres Projekts "Kultur.Forscher!" auf und entwickelt diese konsequent weiter“, so Gero Martens, Partner bei PricewaterhouseCoopers in Hamburg und Pate des Projekts.

„Als Mathe.Forscher entdecken die Schülerinnen und Schüler, über den Schulalltag hinaus, Mathematik in ihrer Lebenswelt – beispielsweise interdisziplinär mit Bezug auf Kunst. Wir freuen uns sehr darüber, dass die PwC-Stiftung forschendes Lernen in der Mathematik großzügig fördert.“, erläutert Johannes Friedemann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Rechnen.

 

 

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Für das Programm hatten sich über 40 Schulen aus Hamburg, Hannover und Bremen beworben. Die Entscheidung ist gefallen: Aus Hamburg nehmen die Heinrich-Hertz-Schule, das Kurt-Körber-Gymnasium und die Schule Linde-Weg teil. Aus Bremen forschen die Gesamtschule Mitte, die Grundschule an der Gete sowie die Oberschule an der Schaumburger Straße mit und in Hannover die Albert-Liebermann-Schule, die IGS Linden sowie das Gymnasium Schillerschule.

Ab dem Spätsommer wird es eine Projektwebsite geben, auf der sich die Schulen mit ihren eigenen Forschungsergebnissen darstellen und mit den anderen an Mathe.Forscher beteiligten Schulen austauschen und vernetzen können.

Die Projekte an den Schulen werden durch externe Partner sowie eine professionelle Prozessbegleitung unterstützt. Fortbildungsangebote für die beteiligten Lehrer runden das Förderpaket ab. Der interdisziplinäre Ansatz des Programms kommt ebenso in der Beteiligung der Lehrer zum Ausdruck: mit einem Mathematiker arbeitet in jedem Projekt ein Geisteswissenschaftler, Kunst- oder Musiklehrer zusammen. Zusätzliche Impulse bringen angehende Mathelehrer von der Universität Bremen ein.

 

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