Stiftung Rechnen: Projekte

Projekte

Netzwerktreffen 2011

1800 Minuten, 70 kg Obst und unendlich viel Kaffee – das sind nur einige Zahlen des Mathe.Forscher-Netzwerktreffens 2011. Am 27. und 28. Mai trafen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Programm-Gestalter im
Stephansstift in Hannover.

Am Anfang allen Forschens stehen Neugierde und Wissensdurst. Um bei Kindern und
Jugendlichen eigene Fragen an die Mathematik zu wecken, verbindet Mathe.Forscher
Unterricht mit der Alltagswelt von Schülerinnen und Schülern. Acht Schulen aus Hamburg,
Bremen und Hannover arbeiten seit dem Programmstart im September 2010 nach diesem Konzept und erleben Mathematik in ganz unterschiedlichen Projekten.

Ideen und Projekte

Im Focus des Netzwerktreffens standen der Erfahrungsaustausch und die Entwicklung neuer
Ideen für das zweite Mathe.Forscher-Jahr. Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten die
Schulen ihre Projekte, tauschten sich über Erfolge wie Herausforderungen aus und gaben
einander praktische Tipps. So vielseitig wie Mathematik selber sind auch die Projekte der
Mathe.Forscher-Schulen: Während die eine Klasse gemeinsam mit einer Schauspielerin ein
Theaterstück unter dem Motto „Geometrie in Bewegung einübt, haben Schülerinnen und
Schüler anderer Klassen gerade die Berechnungen von Gebäudehöhen und Körperumfang vorgestellt.

Um den Besonderheiten des forschenden Lernens weiter auf die Spur zu kommen, begaben sich die Teilnehmenden auf eine Mathe.Forscher-Reise. Unter Anleitung von Prof. Dr. Matthias Ludwig von der Goethe-Universität in Frankfurt beschäftigten sie sich in Forscher-Gruppen mit Themen wie „Mathematik des
Körpers“, „Formen.Forscher“ oder „Ziffern in unserer Umwelt“. Mathematiker und
Nichtmathematiker begaben sich gemeinsam auf neue Wege und vermaßen bald ihre eigenen
Körper, suchten nach geometrischen Formen im Stephansstift oder zählten die Ziffern auf
ihren Personalausweisen.

 

 

 

Sportliche Mathematik und mathematische Papierfaltkunst

Was Mathe mit Sport zu tun hat und wie viel Geometrie in Origami steckt, konnten die Teilnehmenden in Workshops erfahren: Prof. Dr. Matthias Ludwig zeigte, wie man Jugendliche mit Fußbällen für Mathematik begeistern kann. Einen spielerischen und dabei sehr mathematiknahen Zugang zu Formeln und Rechnungen fand Dr. Michael Winckler: Anhand der japanischen Papierfaltkunst Origami können Schülerinnen und Schüler lernen, geometrisch zu argumentieren und ihr räumliches Label_geneigt_MatheForscherVorstellungsvermögen schärfen.

Das Treffen in Hannover lebte vom Dialog
zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Koordinatoren des Mathe.Forscher-
Programms. Ergänzt vom Input der Experten festigten die Teilnehmenden so das bundesweite Netzwerk der Schulen und schufen gute Bedingungen für das zweite Mathe.Forscher-Jahr.

Hier geht's in Kürze zur Fotogalerie mit den Bildern vom Netzwerktreffen 2011.

 


 

Kontakt

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Fax: 04106-704-3402

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